45cbm: Kasia Fudakowski

BAD BASKET

22.09.–11.11.2018
Papier beschreibt eine Preisverhandlung zwischen einem Mann und einem Indianer.
Eine Vitrine mit Text und traditionellem Korbwerkzeug in einem Museum.
Ein Kunstwerk mit Textauszügen und einem gebundenem Strohbüschel.
Ein Wandkunstwerk mit Textnägeln auf einem weißen Hintergrund und einem aufgestelltem Gerüst aus Nägeln.
Für eine Kunstinstallation verwendete Méchobjekte und beschriftete Tafeln.
Eine Installation aus Stroh und gespannten Holzstäbchen in einem Raum.
Künsterliche Struktur aus gewebten und bunten Styroporstäbchen.
Ein kunstvolles Kunstwerk aus Strohhalmen und gewebten Materialien.
Ein kunstvoll geflochtener Korb in verschiedenen Farbtönen.
Hölzerne, sich kreuzende Strukturen in einem Aufbaudisplay.
Feine Strohhut-Spitze steht neben hölzernen Werkelementen.
Ein sentimentales Kunstobjekt aus zarter Pappe und trockenem Gras.
Große, filigrane Kunstinstallation aus dünnen, weiß-blauen Streifen.
Dieses Kunstwerk zeigt eine Struktur aus weißem Bambus und blauen Fäden.
Ein abstraktes Kunstwerk mit langen, feinen Fäden vor einem Textteil.
Ein Stab mit höhlenbewohnerischen Verzierungen zwischen Holzteilen.
Ein kunstvoll gewobener Textilstab steht vor einer beschrifteten Metalltafel.
Ein geistliches Kleidungsstück mit Fransen hängt vor einem warnenden Schild.
Ein wandhängerartiges Kleidungsstück in Weiß mit aufgenähten Stoffstücken und Fäden.
Zwei unterschiedlich bestickte und geflochtene Textilien mit Fransen.
Auf Texttafel vor einer abstrakten Skulptur ist ein Gespräch in Englisch abgedruckt.
Dieses Bild zeigt eine Wand mit rotem, überlagertem Text in Schwarzweiß.
Ein Buch mit dem Titel "Bad Basket" von Kasia Fudakowski liegt auf einem weißen Untergrund.
Zwei schwarzweiße Fotos von Menschen beim Basteln sind nebeneinander gelegt.
Mensch und kuriose Haarpuppe stehen nebeneinander, rechts das Objekt allein.

Künstler*in

  • Kasia Fudakowski

Kurator*in

  • Imke Kannegießer

„Alles was kein Korb ist, ist ein schlechter Korb.“

Kasia Fudakowski, 2017

Bad Basket zeigt das Ergebnis einer Zusammenarbeit. Die Künstlerin Kasia Fudakowski arbeitete 3 Tage mit 5 mexikanischen Kunsthandwerkern. Das war im Jahr 2017 in Mexiko.

Die Künstlerin stellt Fragen. Sie fragt: Was ist der Unterschied zwischen Inspiration und Diebstahl? Sie zeigt das mit den Werken, die sie gemeinsam gemacht hat.

Es gibt 3 gewebte Objekte. Es gibt schwere Metalltüren. Es gibt Fotos. Die Fotos zeigen, wie die Werke entstanden sind. Die Werke erinnern auch an die Kolonialzeit in Mexiko. Sie erinnern an Diebstahl von Kultur und Kunst.

Du musst genau hinschauen. Die Ausstellung hat schwere Metall-Türen. Die Türen haben einen Text aus einer Geschichte von B. Traven. Der Text ist auf die Türen gemalt. Martin Hernandez Robles hat das gemacht. Er ist ein Schilderschreiber aus Mexiko-Stadt.

Ein kreativer Mensch braucht keine andere Lebens-Geschichte als seine Werke.

B. Traven

B. Traven ist ein Schriftsteller. Er ist bekannt für seine Kurz-Geschichten. Die Geschichten sind aus den 1920er Jahren. Sie handeln vom Leben normaler Menschen in Mexiko. B. Traven ist ein Pseudonym. Das bedeutet: Der Name ist nicht echt. Niemand weiß genau, wer er war. Seine englischen Texte haben deutsche Wörter. Seine deutschen Texte haben englische Wörter. Der Text auf den Türen ist ein Gespräch. Ein Mann aus New York spricht mit einem Künstler aus Oaxaca. Das führt in die Ausstellung ein.

Heute ist es normal, Künstler zu sein. Spezialisten sind selten. Mit einem Spezialisten zu arbeiten ist etwas Besonderes. Das kann leicht Kunst werden.

Auszug aus Was Menschen für Geld tun Manifesta 11 review in Art Agenda, Ingo Niermann, 2016

Es gibt 3 gewebte Bilder. Sie sind von Kasia Fudakowski und 3 anderen Künstlern. Jedes Bild ist von einem Künstler und einem Handwerker gemacht. Sie haben abwechselnd gewebt. Der Handwerker hat die natürlichen Farben gewebt. Der Künstler hat die bunten Farben gewebt. Du siehst Fehler. Die Künstlerin hat langsamer gearbeitet. Der Handwerker war schneller. Es gibt auch Schwarz-Weiß-Fotos. Sie zeigen, wie die Bilder gemacht wurden. Die Fotos erinnern an alte Fotos aus Mexiko.

Kasia Fudakowski (*1985) lebt und arbeitet in Berlin.