SYNCH03: An imaginary audience
Eine kurze Geschichte der Performancekunst an der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden
Künstler*innen
- Yael Bartana
- Tracey Emin
- Rebecca Horn
- Stephan von Huene
- Jürgen Klauke
- Eva Koťátková
- Oleg Kulik
- Emeka Ogboh
Kurator*innen
- Misal Adnan Yıldız
- Dominik Busch
- Johanna Sentef
Die Ausstellung An Imaginary Audience. Eine kurze Geschichte der Performancekunst an der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden ist Teil der Serie SYNCH. Die Ausstellung zeigt eine Untersuchung zur Geschichte der Kunsthalle. Sie schaut sich Performances an, die dort stattfanden.
Die Ausstellung geht um Kunst, die mit Handlungen arbeitet. Sie zeigt, wie sich das Publikum verändert hat. Früher haben Menschen nur zugeschaut. Heute machen sie mit. Im digitalen Zeitalter sind sie selbst Teil der Kunst. Die Ausstellung schaut sich auch das Leben in Baden-Baden an. Sie betrachtet soziale Beziehungen, Rituale und Feste. Dann fragt sie: Wie erinnert sich eine öffentliche Einrichtung an Performancekunst? Das ist besonders in Baden-Baden wichtig. Die Stadt ist sehr „theatralisch“.
Die Ausstellung zeigt Werke aus der Geschichte der Kunsthalle. Sie fragt: Was bleibt, wenn die Ausstellungen weg sind? Wie leben sie in unseren Erinnerungen weiter? Die Ausstellung analysiert die Geschichte der Kunsthalle. Sie schaut besonders auf Frauen. Sie versucht, die Geschichte der Kunsthalle neu zu schreiben. Nicht nur aus der Sicht von Männern, sondern auch aus der Sicht von Frauen.
Dafür zeigen wir Arbeiten von Tracey Emin, Rebecca Horn und Eva Koťátková. Diese Arbeiten stehen im Mittelpunkt der Ausstellung.
Rebecca Horn hat einen Farbfilm gemacht. Der Film heißt La Ferdinanda - Sonate für eine Medici-Villa. Der Film ist 90 Minuten lang. Er ist aus dem Jahr 1981. Der Film ist heute noch wichtig.
Emins Videoarbeit heißt Sometimes the Dress is Worth More Money Than the Money. Das Video ist aus dem Jahr 2000. Es könnte in Baden-Baden eine neue Bedeutung bekommen. Baden-Baden ist bekannt für ein gutes Leben. Das Video war noch nie in der Kunsthalle. Aber die Künstlerin hat hier schon oft ausgestellt.
Koťátkovás Skulptur heißt Ear No. 4. Die Skulptur ist aus dem Jahr 2014. Sie zeigt, wie Sehen und Hören zusammenhängen.
Die "living documents" von Oleg Kulik, Stephan von Huene mit Yasuhiro Sakamoto, Jürgen Klauke und Emeka Ogboh laden Sie ein. Sie können verschiedene Zeiten in der Kunsthalle erleben. Ein Entwurf von Yael Bartana wurde nicht umgesetzt. Der Entwurf kommt jetzt zurück. Er erinnert an die Veränderung der Ausstellung.
An Imaginary Audience verbindet vier Arten von Erinnerung. Es gibt Ausstellungsgeschichte, Publikationen, Archivalien und Live-Momente. Sie können über Geschichte, Performance und Archive nachdenken. Sie können Ihre eigenen Erinnerungen in der Kunsthalle hinterlassen. Oder Sie teilen sie online. Es gibt ein digitales Archiv. Es verändert die Ausstellung. Es verbindet analoge und digitale Erinnerungen.
Publikationen sind Gesprächsstoff. Sie schaffen neue Verbindungen. Sie öffnen Kanäle in unserer Gemeinschaft. Es gibt Ausstellungsmaterialien, Ephemera, Editionen, frühere Logos und Identitäten. Sie untersuchen Körper, Materialien und Erinnerungen.
SYNCH ist eine Ausstellungsreihe der Kunsthalle Baden-Baden. Sie zeigt Gespräche zwischen kreativen Ideen, Sammlungen und Kollektiven. Sie deckt verborgene Verbindungen auf. Sie denkt über gemeinsame Referenzen und Geschichten nach.
Diese SYNCH-Ausgabe machen Misal Adnan Yıldız, das Designkollektiv Matter Of, Johanna Sentef und Dominik Busch. Es gibt Forschung, Konzeption, Rezeption, Design und Ausstellung. An Imaginary Audience ist ein Projekt. Es verändert sich mit der Zeit. Es arbeitet mit Fachleuten, Publikumsgruppen und einer Online-Community.








