Nature and State

09.07.–16.10.2022
Ein großer Innenraum mit blauem Licht und einem leeren Becken in der Mitte.
Ein großer, blau beleuchteter Schwimmbereich mit einem leeren Becken und Spinden.
Ein heller Raum mit der Botschaft: "Dinge sind immer besser als du denkst".
In einem blauen Raum liegt eine Skulptur unter einer Neonbotschaft.
Rosa Skulptur, die drei ineinander verschlungene Figuren zeigt, vor blauem Hintergrund.
Leuchtende, gefallene Skulptur liegt neben LED-Kerzen auf blauem Untergrund.
Ein Artist balanciert auf einem schiefen Brett vor einem Publikum im Park.
Eine Gruppe tanzt zwischen Steinen in einem Park, Zuschauer im Hintergrund.
Zwei Personen mit Trommeln sitzen im Freien bei einer Musikgruppe.
Ein heller Kunstraum mit Installationen an den Wänden und einem blauen Durchgang.
Ein Kunstwerk aus grünen Fäden, die von einem weißen Rahmen hängen.
Ein Ausstellungsraum mit schwarzer und weißer Kunst an den Wänden.
Zwei Personen in einem Ausstellungsraum, eine trägt eine Virtual-Reality-Brille.
Ein Mensch spielt gestikulierend in einem VR-Headset in einem Ausstellungsraum.
Ein leerer Raum mit weißen Wänden, grauer Decke und drei Bildern an den Wänden.
Ein Mensch liegt auf buntem Stoff neben einem langen, farbenfrohen Stoffobjekt.
Eine grüne Kreatur liegt vor einer bunten Wandtapete mit Pflanzen und Tieren.
Ein Raum mit farbenfrohen Textilarbeiten und einem kreisförmigen Bodenmuster.
Ein surrealer indigofarbener Raum mit prägnanter Höhlenlandschaft und farbenfrohen Skulpturen.
Ein Raum mit gerasterten Felsenbildern und kleinen bunten konischen Objekten.
Ein Raum mit einer surrealen Felslandschaft und kleinen Figuren davor.
Ein schwarzer Punkt mit feinen Linien auf weißem Boden in einem leeren Raum.
Ein Raum mit einem schmutzigen, abgestuften Boden und einem Oberlicht.
Ganze Kunstinstallation mit Vogelbild und Skulpturen an einem Metallgeländer.
Eine moderne Galerie mit Kunstwerken und einem Fernsehbildschirm in der Mitte.
Bunte, transparente Objekte liegen auf einem roten Tisch in einer Reihe.
Farbenfrohe Kugeln auf einem Tisch mit technischer Ausstattung darunter.
Bunte Glasobjekte und Kugelbehälter auf einer roten Unterlage.
Ein moderner Ausstellungsraum mit Gemälden und farbigen Kugeln auf einem Tisch.
Wand mit einfachen horizontalen Linien in Rot und Grau, minimalistisch programmiert.
Ein schwarzer Deckenlautsprecher hängt an einem Draht von der Decke.
Dieses Bild zeigt eine Kunstausstellung mit Zeichnungen und Gemälden an den Wänden.
Eine installative Kunstarbeit mit hängenden Fäden vor weißem Hintergrund in einem roten Rahmen.
Ein großer Baum im Park mit einem gemalten Monster in der Mitte.

Künstler*innen

  • Michael Akstaller
  • Olga Chernysheva
  • Ipek Duben
  • Alia Farid
  • Denise Ferreira da Silva
  • Will Fredo
  • Vibha Galhotra
  • Malina Heinemann
  • Joseph Kadow
  • Stelios Kallinikou
  • Kavachi
  • Grada Kilomba
  • Nicole L'Huillier
  • Robert Lippok
  • Nicholas Mangan
  • Mateja Meded
  • Silvina Der Meguerditchian
  • Hani Mojtahedy
  • Ersan Mondtag
  • Arjuna Neuman
  • Manuel Rossner
  • Christoph Schäfer
  • Muhannad Shono
  • Sorawit Songsataya
  • Ayman Zedani

Kurator*innen

  • Çağla Ilk
  • Misal Adnan Yıldız

Kuratorische Assistenz

  • Sandeep Sodhi

Dank an

Wir danken den Künstlerinnen und Künstlern. Wir danken den Förderern der Ausstellung.

Die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden gehört zum Land Baden-Württemberg. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst ist dafür verantwortlich.

Die Geschichte zeigt uns: Wir leben in einer Zeit ohne Ende. Wir reisen immer zwischen Zeit und Raum hin und her...“ Grada Kilomba*

Klimawandel und Dürren, Politik der Abschottung, Wirtschaftskrise, Kriege und Diktaturen – viele große Fragen unserer Zeit hängen mit 2 Dingen zusammen: Natur und Staat.

Die Ausstellung in Baden-Baden heißt Nature and State. Sie zeigt: Wie hängen Natur und Staat zusammen? Wie können wir Gesellschaft verändern? Wie verknüpfen wir Vergangenheit und Zukunft?

Die Ausstellung ist wie ein Theaterstück. Sie beginnt mit einer Geschichte: Anfänge - Eine neue Geschichte der Menschheit (2021) von David Graeber und David Wengrow. Sie fragen: Wie lebten Menschen früher? Sie trafen selbst Entscheidungen. Sie lebten ohne Staat. Vielleicht lebten sie besser als wir heute.

Die Ausstellung denkt an eine Zukunft ohne Staat. Sie erinnert an eine Schriftstellerin: Ursula K. Le Guin. Sie schrieb: „(...) Wir haben keine Staaten, keine Regierungen, keine Chefs, keine Polizei, keine Kriege.“ (Ursula K. Le Guin: Die Enteigneten, 1974).

Nature and State ist kein normales Kunst-Projekt. Es ist ein Prozess. Der Prozess sucht neue Ideen. Die Ideen sind für Räume, Strukturen und Geschichten.

Die Kunsthalle Baden-Baden macht es anders. Sie zeigt keine normale Ausstellung. Sie zeigt einen Prozess. Der Prozess verändert sich ständig. Die Kunsthalle lädt Sie ein. Sie können mitmachen. Von Juli bis Oktober 2022 gibt es Aktionen. Die ersten Aktionen sind vom 8. bis 10. Juli 2022.

Die Ausstellung fragt: Wie werden wir kontrolliert? Wie können wir zusammenleben? Die Ausstellung sucht Antworten.

Grada Kilomba und Ersan Mondtag machen Performances. Grada Kilomba zeigt O Barco/The Boat (2021). Es ist eine Installation im Park. Ersan Mondtag macht eine neue Installation. Sie heißt Becoming Sculptures (2022). Die Installation wird zur Bühne. Es gibt Gespräche und Performances.

Grada Kilombas Arbeit erzählt von Sklaverei und Freiheit. Es gibt Zeremonien und Poesie. Ersan Mondtags Installation ist wie ein Tempel. Der Tempel trocknet aus. Der Tempel zeigt Geschichte. Der Tempel zeigt Politik. Der Tempel zeigt Zukunft.

Die Künstler arbeiten mit dem Thema Wasser. Wasser ist wichtig. Die Stadt Baden-Baden hat viel Wasser. Die Künstler denken über Wasser nach.

Manuel Rossner zeigt digitale Kunst. Robert Lippok, Michael Akstaller und Nicole L'Huillier machen Musik. Muhannad Shono, Sorawit Songsataya und Kavachi erzählen Geschichten. Ipek Duben, Olga Chernysheva und Silvina Der Meguerditchian zeigen Natur und Staat. Cansu Çakar, Alia Farid, Will Fredo und Christoph Schäfer fragen: Wem gehört Wasser? Wem gehört Land?

Die Kunsthalle soll ein Traum sein. Sie soll ein Ort sein. Ein Ort für alle. Ein Ort zum Teilen.

* Das Zitat von Grada Kilomba ist aus einem Interview. Das Interview ist in frieze, Ausgabe 228, 2022.

Begleitprogramm