Liang Shuo

Distant Tantamount Mountain

22.07.–15.10.2017
Ein großes Kunstwerk aus geschichtetem Holz in einem Ausstellungsraum.
Eine aufwendige Holzskulptur füllt den Innenraum eines Gebäudes aus.
Eine Wellenform aus aufgestapelten Holzbrettern und Metallteilen.
Dieses Bild zeigt eine kunstvoll aufgetürmte Holzskulptur in einem Galerieraum.
Eine skulpturale Holzinstallation in einem Raum mit Oberlicht.
Ein Dorf aus Holzbrettern und zerstörten Wänden.
Eine raue Holzskulptur steht in einem minimalistischen Raum.
Ein Ausstellungsraum mit einer großen, gewellten Holzoberfläche und einem kleinen Durchgang.
Eisenträger auf einer geneigten Holzplatte in einem Saal installiert.
Ein Holzboden führt zu einer Treppe voller kunstvoll angeordneter toter Pflanzen.
Ein Haufen von Brettern aus Holz und Metall in einem-Ausstellungsraum.
Ein Raum mit einem Gerüst aus Holzbalken und einem Dachfenster.
Ein Raum mit einem architektonischen Holzgerüst und einem Oberlicht.

Künstler*in

  • Liang Shuo

Kurator*in

  • Johan Holten

Kuratorische Assistenz

  • Lisa Bensel

Der chinesische Künstler Liang Shuo zeigt seine erste große Ausstellung in Europa. Die Ausstellung ist in der Kunsthalle Baden-Baden. Der Künstler bringt keine Bilder oder Skulpturen mit. Er sucht seine Materialien vor Ort. So zeigt er, dass es nicht immer viele Dinge braucht.

In den Wochen vor der Ausstellung baut er einen Parcours. Der Parcours entsteht aus den Materialien, die er findet. Der Parcours ist anders, je nachdem, was er findet. Der Künstler arbeitet nach festen Regeln. Er hat diese Regeln in den letzten Jahren perfektioniert. Die Regeln kommen aus der chinesischen Tuschemalerei. Zum Beispiel gibt es Regeln, wie man Zweige malt. So entsteht ein Baum.

Für Liang Shuo sind oft Zusammenhänge wichtig. Das gilt auch für den Namen der Ausstellung. Dafür hat er Wörter aneinander gereiht. Die Wörter ergeben nicht immer einen Sinn. Für den Künstler ist wichtig: Das Ende eines Wortes passt zum Anfang des nächsten. Man hätte die Ausstellung auch Distantamountain nennen können. Das ist ein neues Wort mit Poesie.

Liang Shuos Ausstellungen verbinden nicht nur Dinge. Er schafft neue Wirklichkeiten. Die Wirklichkeiten sind poetisch. Sie basieren auf alten Traditionen. Sie passen auch in die heutige Welt.

Liang Shuo wurde 1976 in Tianjin geboren. Er lebt und arbeitet in Peking. Er hat klassische Bildhauerei studiert. Das Studium war an der Central Academy of Fine Arts in Peking. Er hat das Studium 2000 abgeschlossen. Er hatte viele Einzelausstellungen in China. Seine Werke waren auch international in Gruppenausstellungen zu sehen.