Körper. Blicke. Macht.

Eine Kulturgeschichte des Bades

07.03.–26.07.2020
Ein heller Ausstellungsraum mit Kunstwerken und bunten Kissen auf dem Boden.
Ein helles Museum mit farbenfrohen Skulpturen und traditionellen Gemälden an den Wänden.
Ein weißer Kunstausstellungsraum mit Wandbildern, Schränken und Objektpräsentationen.
Eine Kunstausstellung mit Gemälde, Wandkunst und einer weißen Badewanne mit Skulpturenhänden.
Ein moderner Ausstellungsraum mit Kunstwerken und einem weißen Badezimmer.
Ein Freistehender weißer Badezuber mit scheinbar versenkten schwarzen Händen in rotem Raum.
Eine elegante Badewanne mit einem Gemälde an der roten Wand.
Eine ausgestellte Sammlung historischer Kunstgegenstände in einem Ausstellungsraum.
Weiße Vitrine mit unterschiedlichen Flaschen und Büstenhalter auf einem Pinken Galerieraum.
Ein leerer Raum mit eingerahmten Kunstwerken, einem antiken Spiegel und einem Schreibpult.
Ein heller, moderner Ausstellungraum mit verschiedenen Kunstwerken und Stücken.
Buntes Kunstwerk aus Flaschen steht im Ausstellungsraum.
Ein Museumsflur mit Skulpturen und einem kunstvollen Gemälde in der Ferne.
Ein moderner Kunstraum mit verschiedenen Gemälden und Fotografien an den Wänden.
Ein modernes Kunstausstellung mit Bildern und Skulpturen an weißen Wänden.
Ein moderner Galerieraum mit kunstvollen Wänden und verschiedenen Gemälden.
Zwei Gemälde an einer Wand mit schwarzem und weißem Muster und verzierten Ranken.

Künstler*innen

  • Slim Aarons
  • Patrick Angus
  • Olga Balema
  • Hans Sebald Beham
  • Émile Bernard
  • Joseph Beuys
  • Samantha Bohatsch
  • Martin Bothe
  • Maurice Bouviolle
  • Kira Bunse
  • Giuseppe Cesari
  • Paul Chan
  • Gigi Cifali
  • Bernadette Corporation
  • Jules Dalou
  • Jacques-Louis David
  • Thomas Demand
  • Maurice Denis
  • Eugène Viollet-le-Duc
  • Abraham-Louis-Rodolphe Ducros
  • Joseph-Eugène-Armand Duquesne
  • Albrecht Dürer
  • Massias & Durin
  • François Eisen
  • Martin Engelbrecht
  • Rainer Fetting
  • Parastou Forouhar
  • Ken Friedman
  • Daniel Dewar
  • Grégory Gicquel
  • Friedrich Wilhelm Gmelin
  • Nan Goldin
  • Ion Grigorescu
  • Jean-Jacques Hauer
  • Noel Hazzard
  • David Hockney
  • Charles François Hutin
  • Nicolas-René Jollain
  • Annelies Kamen
  • Alexa Karolinski
  • Bianca Kennedy
  • Othman Khadraoui
  • Ute Klophaus
  • Michał Knychaus
  • Leonard Koren
  • Katarzyna Kozyra
  • Suzanne Lacy
  • Nicolas II Larmessin
  • Charles-Alfred Leclerc
  • Zoe Leonard
  • Ula Lucinska
  • Michal Martychowiec
  • Masamoto
  • Hieronimo Mercurali
  • Jules Migonney
  • Lee Miller
  • Robert Montgomery
  • Ingo Niermann
  • Onésimos
  • Yoko Ono
  • Benjamin Patterson
  • Edmond-Jean-Baptiste Paulin
  • Pablo Picasso
  • François II de Poilly
  • Monira Al Qadiri
  • Mary-Audrey Ramirez
  • Amable Ravoisié
  • Delphine Reist
  • Édouard Frédéric Richter
  • David E. Scherman
  • Mieko Shiomi
  • Chiharu Shiota
  • Tomotoshi
  • Gaston de La Touche
  • Louis Brion de la Tour
  • Ben Vautier
  • Friedrich Weinbrenner
  • Yasumasa

Kurator*innen

  • Hendrik Bündge
  • Luisa Heese
  • Camille Faucourt
  • Florence Hudowicz
  • Carolin Potthast
  • Benedikt Seerieder
  • Lukas Töpfer

Publikation

Zur Ausstellung gibt es einen großen Katalog. Der Katalog zeigt viele Bilder von den Kunstwerken. Der Verlag Hatje Cantz macht den Katalog.

Die Große Sonderausstellung vom Land Baden-Württemberg heißt Körper. Blicke. Macht. Eine Kulturgeschichte des Bades. Sie zeigt: Menschen baden schon immer. Das Baden ist sehr alt. Es gibt schon so lange wie die Menschheit. Das Baden ist oft mit Ritualen verbunden. Die Menschen waschen sich damit. Aber das Baden hat noch mehr Bedeutung. Es geht nicht nur um Sauberkeit. Es geht auch um Gesundheit und Wohlbefinden. Aber das ist nicht alles. Das Baden hat immer eine besondere Bedeutung. Es ist wichtig für die Gesellschaft. Es ist wichtig für die Kultur. Es ist wichtig für die Religion. Das ist heute noch so.

In der Ausstellung gibt es viele Kunstwerke. Es gibt alte Kunstwerke. Es gibt auch moderne Kunst. Es gibt ein berühmtes Bild. Es heißt „Der Tod des Marat“. Es ist von Jacques-Louis David. Es gibt Kunst aus vielen Ländern. Es gibt Kunst aus vielen Kulturen. Es gibt auch alte Gegenstände. Es gibt Dinge aus dem Alltag. Die Ausstellung zeigt: Das Baden spiegelt die Gesellschaft. Mal geht es um Heiliges und Alltägliches. Mal geht es um Sauberkeit und Schmutz. Mal geht es um Gutes und Schlechtes. Mal geht es um Öffentliches und Privates. Mal geht es um Nacktheit und Kleidung. Mal geht es um Adlige und einfache Leute. Und es geht um Macht. Es geht um Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Es geht um Unterschiede zwischen den Klassen.

Körper. Blicke. Macht. Eine Kulturgeschichte des Bades wurde mit dem Mucem in Marseille gemacht. Die Ausstellung ist nicht nur in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden. Sie ist auch an anderen Orten in der Stadt.

In der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden

Die Ausstellung zeigt viele Dinge. Zum Beispiel alte Barbier-Schüsseln, Bad-Heizer und Sandalen für das Hammam. Es gibt auch Kunstwerke von bekannten Künstlern. Zum Beispiel von Albrecht Dürer, David Hockney, Joseph Beuys und Nan Goldin. Die Ausstellung ist in Abschnitte eingeteilt. Sie zeigt, wie das Badezimmer mit Politik, Geschlecht und Kunst zusammenhängt. Es gibt auch Bilder von nackten Frauen. Diese Bilder sollen etwas Fremdes zeigen. Aber die Ausstellung zeigt, dass das nicht stimmt.

Künstler: Patrick Angus, Hans Sebald Beham, Bernadette Corporation, Émile Bernard, Joseph Beuys, Maurice Bouviolle, Louis Brion de la Tour, Giuseppe Cesari, Paul Chan, Jules Dalou, Atelier de Jacques-Louis David, Thomas Demand, Maurice Denis, Joseph-Eugène-Armand Duquesne, Abraham-Louis-Rodolphe Ducros, Albrecht Dürer, François Eisen, Martin Engelbrecht, Rainer Fetting, Ken Friedman, Parastou Forouhar, Friedrich Wilhelm Gmelin, Nan Goldin, Ion Grigorescu, Jean-Jacques Hauer, David Hockney, Charles François Hutin, Nicolas-René Jollain, Othman Khadraoui, Ute Klophaus, Katarzyna Kozyra, Nicolas II Larmessin, Charles-Alfred Leclerc, Leonard Koren, Suzanne Lacy, Zoe Leonard, Massias & Durin, Masamoto, Hieronimo Mercurali, Jules Migonney, Lee Miller & David E. Scherman, Onésimos, Yoko Ono, Benjamin Patterson, Edmond-Jean-Baptiste Paulin, Pablo Picasso, François II de Poilly, Monira Al Qadiri, Delphine Reist, Édouard Frédéric Richter, Amable Ravoisié, Mieko Shiomi, Chiharu Shiota, Tomotoshi, Gaston de La Touche, Ben Vautier, Eugène Viollet-le-Duc, Friedrich Weinbrenner, Yasumasa

Im Stadtmuseum

Im Stadtmuseum gibt es eine große Installation von Bianca Kennedy. Sie besteht aus Holz und einem Becken mit Plastik-Bällen. Die Besucher können sich in die Bälle setzen. Mit einer Virtual-Reality-Brille tauchen sie in eine digitale Welt ein. Diese Welt ist lustig und unheimlich zugleich. Im Dachgeschoss geht es um Swimmingpools. Diese verbinden man oft mit Sommer, Sonne und Luxus.

Künstler: Slim Aarons, Gigi Cifali, Noel Hazzard, Bianca Kennedy, Alexa Karolinski & Ingo Niermann, Michal Martychowiec, Robert Montgomery

An anderen Orten der Stadt

Teile der Ausstellung gibt es auch im Brenners Park-Hotel & Spa und in der Lichtentaler Allee. Es gibt sie auch in den Bädern der Stadt. Zum Beispiel im Bertholdbad, Friedrichsbad und in römischen Bad-Ruinen. Die Römer nutzten heiße Quellen. Das machen die Menschen heute noch so. Im stillgelegten Kneipp-Bad gibt es eine Gruppen-Ausstellung. Sie zeigt moderne Kunst über das Baden.

Künstler: Olga Balema, Kira Bunse, Samantha Bohatsch, Martin Bothe, Daniel Dewar & Grégory Gicquel, Annelies Kamen, Bianca Kennedy, Inside Job (Ula Lucinska, Michał Knychaus), Annette Ruenzler, Mary-Audrey Ramirez

Die Ausstellung wurde von Hendrik Bündge, Luisa Heese, Camille Faucourt und Florence Hudowicz gemacht. Zusammen mit Carolin Potthast, Benedikt Seerieder und Lukas Töpfer.

Körper. Blicke. Macht. Eine Kulturgeschichte des Bades ist Teil des Projekts BADEN. Die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden macht es mit dem Mucem, Marseille, dem Stadtmuseum Baden-Baden und dem Museum LA8. Die Idee kommt vom Mucem.