• Filmvorführung

Cosmos Ottinger Filmprogramm – Paris Calligrammes

In Kooperation mit dem Kino Moviac

Filmplakat mit einem Mann in Anzug und Brille und der Schrift "Paris Calligrammes".

Termine

  • Su 20.02., 16:00
  • Su 15.05., 17:00

Künstler*innen

  • Ulrike Ottinger

Sprache

  • Deutsch

Registrieren

Mit einem Ticket der Kunsthalle kommst du einmal in die Ausstellung.

Zur Ausstellung

Jeder Aufbruch beginnt mit einem Abschied. Wir schreiben das Jahr 1962. Ulrike Ottinger verlässt ihre Heimatstadt Konstanz. Sie fährt nach Paris. Die politische Lage in Deutschland ist für sie unerträglich. Unterwegs hat ihr Auto eine Panne. Sie muss ihr himmelblaues Auto mit Eulen-Bildern am Straßenrand stehen lassen. Weiter fährt sie als Anhalterin. Sie fährt in einem großen schwarzen Citroën mit. Im Auto sitzen fünf Männer. Sie tragen Hüte und Mäntel. Ottinger denkt: Die Männer sehen aus wie Bankräuber oder Schauspieler aus einem Film. Kann eine Geschichte so beginnen? Dann wird es ein großes Abenteuer.

„Ich war 20 Jahre alt. Ich wollte nach Paris. Ich wollte eine große Künstlerin werden“, sagt Ottinger. In „Paris Calligrammes“ macht sie einen Film. Sie zeigt Paris aus der Sicht einer jungen Künstlerin. Sie erinnert sich an diese Zeit. Sie zeigt auch die Sicht einer älteren Künstlerin. Das ist sie heute.

Ottinger zeigt viel Material. Es gibt Ton- und Bild-Aufnahmen. Sie zeigt auch eigene Kunst und Filme. Sie zeigt Saint-Germain-des-Prés und Quartier Latin. Dort gibt es Cafés für Schriftsteller und Jazz-Keller. Sie zeigt Begegnungen mit jüdischen Menschen. Sie sind aus Deutschland geflohen. Sie zeigt ihr Leben mit Künstler-Freunden. Sie zeigt Gedanken von Ethnologen und Philosophen. Sie zeigt den Algerien-Krieg und die Proteste von 1968. Sie zeigt auch die Folgen der Kolonial-Zeit. „Ich bin den Spuren meiner Vorbilder gefolgt“, sagt Ottinger. „Wo ich sie finde, zeigen sie sich in diesem Film.“

Viele dieser Menschen trifft Ottinger in einem Buchladen. Der Laden heißt „Librairie Calligrammes“. Der Besitzer ist Fritz Picard. Er ist Jude. Er ist vor den Nazis nach Frankreich geflohen. Für Ottinger ist der Buchladen ein besonderer Ort. Sie denkt: Hier kann man die Welt wieder zusammenfügen. Es ist eine gelebte Utopie.

„Paris Calligrammes“ hat einen Preis gewonnen. Es ist der Deutsche Dokumentarfilmpreis. Das ist die Norbert Daldrop Förderung für Kunst und Kultur. Der Preis wurde beim SWR Dokufestival vergeben.

Montag
Geschlossen
Dienstag
10-18 Uhr
Mittwoch
10-18 Uhr
Donnerstag
10-18 Uhr
Freitag
10-18 Uhr
Samstag
10-18 Uhr
Sonntag
10-18 Uhr
Erwachsene
10 €
Ermäßigt
7 €
Schüler*innen (9-17 Jahre)
4 €
Familie
18 €
Öffentliche Führungen
3 €, zzgl. Eintritt
Öffentliche Führung Gruppe
75 €
Kombiticket Museum Frieder Burda
23€
Kombiticket Museum Frieder Burda ermäßigt
17 €
Kombiticket Museum Frieder Burda Familie
49 €
Berufsschüler*innen / Studierende / Auszubildende
Menschen mit Schwerbehindertenausweis. Freier Eintritt für eine Begleitperson bei Merkzeichen B.
Arbeitssuchende mit Bescheinigung
Gruppen ab 15 Personen
Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler
Kinder bis 8 Jahre
Freunde der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden
Inhaber*innen Landesfamilienpass
Inhaber*innen Museums-Pass-Musées
Mitglieder von ICOM
Mitglieder des Museumsverbandes Baden-Württemberg
Mitglieder des Deutschen Museumsbundes

NEWSLETTER

Sie verpassen keine Veranstaltung mehr. Sie erfahren mehr über unser Programm. Das Programm hat viele verschiedene Angebote. Sie haben die Regeln zum Datenschutz gelesen.

STAATLICHE KUNSTHALLE BADEN-BADEN

Lichtentaler Allee 8 a
76530 Baden-Baden
E-Mail: info@kunsthalle-baden-baden.bwl.de
            presse@kunsthalle-baden-baden.bwl.de
Telefon: +49 7221 300 76 400

KONTAKT CAFÉ KUNSTHALLE

E-Mail: info@cafe-kunsthalle.de
Telefon: +49 7221 39 20 00