Programm

18.05.2019
Charlotte Eifler

Die Medienkünstlerin Charlotte Eifler beschäftigt sich in ihren Werken mit digitalen Technologien und den Politiken von Repräsentation, Erfassung und Abstraktion. Haben wir ein Recht auf Undurchsichtigkeit? Wie können wir uns algorithmischer Auswertung entziehen? Warum wird der Begriff der Cloud verwendet? Für ihre Ausstellung im Studioraum 45cbm entwickelt sie ein Trainingsset, um sich widerständig durch den Cyberspace zu bewegen. Hierzu kombiniert sie bereits bestehende mit neuen Arbeiten zu einem installativen Arrangement, das grundsätzliche gesellschaftliche Fragen nach dem Umgang mit neuen Technologien und den darin eingeschriebenen Narrativen aufwirft.

Charlotte Eifler ist diesjährige Baldreit-Stipendiatin in Baden-Baden.

Eröffnung am Freitag, 17. Mai 2019, 19 Uhr
Begrüßung: Johan Holten, Einführung: Luisa Heese

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30.03.2019
Valentina Knežević

Warum zieht ein Mensch freiwillig in Kriege? Was passiert, wenn der Krieg als eine der extremsten Formen der Gewalt zum Alltag wird?  (Valentina Knežević)

Die in der Ausstellung #4b5320 gezeigten Arbeiten der Künstlerin Valentina Knežević widmen sich der Figur des*der Berufssoldat*in. Dabei rückt sie den Krieg als einen anor­malen, jedoch für die betroffenen Menschen zur Normalität gewordenen Zustand in den Fokus.

Die Ausstellung zeigt Kneževićs Videofilm VOICEOVER I sowie vier digitale Foto-Text-Collagen. Beide Arbeiten basieren auf Gesprächen mit Soldat*innen und Veteran*innen, die die Künstlerin zu inneren Monologen zusammengefasst hat. Sie spiegeln soziale und psychologische Dynamiken der Berufsar­mee, kehren die Absurdität des Kriegsalltags nach außen und geben den Soldat*innen nicht zuletzt eine Stimme.

Valentina Knežević (Split, Kroatien) lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.

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02.02.2019
René Stessl

„Make Egoism Great Again!“ – dieser Leitsatz könnte weltweit für jene nationalistischen Tendenzen stehen, die Politiker zu Handelszöllen gegen andere Länder zwingen oder eine Verstärkung von Grenzkontrollen zum eigenen Schutz durchführen. Aber braucht es heutzutage tatsächlich mehr Egoismus? Die Ausstellung des österreichischen Künstlers René Stessl (*1974) lädt zur Auseinandersetzung mit diesem vielschichtigen Thema ein. Zwei Tische, zwei Stühle sowie eine Pflanze bilden das Interieur von „Das Restaurant der Egoisten“ im Studioraum 45cbm. Speisen und Getränke des Café Kunsthalle können bestellt und in der Installation selbst verzehrt werden. Dabei sitzt der Gast beim Platznehmen sich selbst gegenüber. Das Prinzip einer relationalen Ästhetik im Sinne Nicolas Bourriauds, die Kunstwerke als soziale Environments begreift, in denen Erfahrungen geteilt werden, wird so von Stessl humorvoll konterkariert.

Zentral für das künstlerische Schaffen von René Stessl ist neben der Malerei das Kochen, meist für wildfremde Menschen im öffentlichen, urbanen Raum. Bekannt wurde Stessl mit seinem „1hourrestaurant“ für das er an bekannten Orten weltweit – etwa dem Times Square in New York oder auf der Athener Akropolis – ein Tisch und zwei Stühle bereitstellt und mit Hilfe eines Gaskochers ein mehrgängiges Menü zubereitet, das kostenlos an die Passanten verteilt wird. Er begreift sein Vorgehen als „Werkzeug der Annäherung“, wie er sagt. Mittels seines kulinarischen Projekts versucht Stessl, seinen Gästen über die inszenierte Restaurantsituation so nah wie möglich zu kommen und einen kleinen Ausschnitt ihrer Persönlichkeit freizulegen. Als gelernter Koch setzt er die Tradition des „Restaurant der Egoisten“ nach der Premiere in Brüssel (2015) nun in Baden-Baden fort.

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01.12.2018
Hanna-Maria Hammari

Zum bereits vierten Mal wird der Förderpreis für Bildende Kunst in Kooperation mit der Stiftung für Fruchtmalerei und Skulptur verliehen. Der Förderpreis 2018 geht an die finnische Künstlerin Hanna-Maria Hammari (*1986). Sie lebt und arbeitet in Frankfurt am Main und studierte 2011-2017 Bildende Kunst an der Städelschule in Frankfurt am Main bei Tobias Rehberger und der Cooper Union in New York (2016).

2015 hat die Heidelberger Stiftung für Fruchtmalerei und Skulptur einen Förderpreis für junge Kunst in Kooperation mit der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden ins Leben gerufen.

Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird jährlich vergeben. Er fördert herausragende Leistungen auf den Gebieten der Malerei, Skulptur, Video- und Fotokunst. Der Preis richtet sich im Wechsel an Studierende und AbsolventInnen je einer der umliegenden Kunsthochschulen und Kunstakademien.

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22.09.2018
Kasia Fudakowski

„Alles was kein Korb ist, ist ein schlechter Korb.“

Fudakowski, 2017

Bad Basket präsentiert das Ergebnis einer dreitägigen Zusammenarbeit der Künstlerin Kasia Fudakowski mit fünf mexikanischen Kunsthandwerkern während eines Aufenthalts in Mexiko im Jahr 2017. Mit einer notwendigen Sensibilität für Aneignungstendenzen in der zeitgenössischen Kunst hinterfragt die Künstlerin mit den in Kollaboration entstandenen Arbeiten jenen schmalen Grat zwischen kultureller Inspiration, Beeinflussung und Aneignung.

Neben drei gewebten Objekten verweisen Schwingtüren aus schwerem Metall sowie Dokumentationsfotografien auf den kollaborativen Entstehungsprozess des Projekts und stellen darüber hinaus erneut einen Bezug zur kolonialen Vergangenheit Mexikos sowie zur kolonialen sowie künstlerischen Appropriation her.

Der Eintritt in die Ausstellung erfordert eine gewisse Eindringlichkeit des Besuchers. Die Schwingtüren aus schwerem Metall, die den Blick der Besucher auf die dahinterliegenden Objekte versperren, tragen einen Auszug aus B. Travens Kurzgeschichte Der Großindustrielle, die Martin Hernandez Robles, ein Rotulista (Schilderschreiber) aus Mexiko-Stadt auf die Oberfläche aufgetragen hat.

Der kreative Mensch sollte keine andere Biographie haben als seine Werke.

B. Traven

Der Schriftsteller B. Traven ist vor allem für seine Kurzgeschichten bekannt, die erstmals in den 1920er Jahren veröffentlicht wurden und sich mit dem Leben der gewöhnlichen Mexikaner befassen, die ein sehr genaues und aufschlussreiches lokales Wissen aufweisen, obwohl sie selbst keine Mexikaner sind. B. Traven ist der Pseudonym eines Autors, dessen Biografie in ein Geheimnis gehüllt ist, das durch die Tatsache, dass seine auf Englisch veröffentlichten Schriften voller Germanismen sind, noch komplexer wird, während die auf Deutsch erschienenen voller Anglizismen sind. Der auf den Schwingtüren gemalte Auszug bildet einen Dialog zwischen einem gebürtigen New Yorker und einem einheimischen Künstler aus Oaxaca ab und führt auf diese Weise in das Spannungsfeld des Ausstellungskontexts ein.

Heute ist es normal, Künstler zu sein. Spezialisten sind die exotischen Vögel, die einst Künstler waren. Mit einem Spezialisten zu arbeiten ist zu einer exquisiten Erfahrung geworden, die sich leicht in ein Kunstwerk verwandeln lässt.

Auszug aus Was Menschen für Geld tun Manifesta 11 review in Art Agenda, Ingo Niermann, 2016

Die drei gewebten Arbeiten zeigen das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Fudakowski und Martina Garcia Garcia, Marivel Hernandez Marcelino und Augustin Mendoza. Jedes Stück wurde von dem Kunsthandwerker und dem Künstler geschaffen, die abwechselnd jede Stunde weben. Zur Unterscheidung wurden die naturfarbenen Flächen vom Handwerker gewebt, während die bunten Bereiche vom Künstler gewebt wurden. Ein genauer Blick zeigt das Ungleichgewicht in der Fähigkeit, nicht nur durch die Fehler, die die Künstlerin beim Weben geschaffen hat, sondern auch durch das langsame Tempo, mit dem sie arbeiten konnte, während die Geschicklichkeit und Schnelligkeit eines jeden Handwerkers klar ersichtlich ist. Die gewebten Arbeiten werden von Schwarz-Weiß-Fotografien begleitet, die den kollaborativen Prozess dokumentieren, der die Fotografie aus der umstrittenen kolonialen Vergangenheit Mexikos nachahmt.

Kasia Fudakowski (*1985) lebt und arbeitet in Berlin.

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16.06.2018
Ad Minoliti

Ad Minolitis Arbeiten kreisen um die Bezüge zwischen abstrakter Maltradition, (Interior-)design und Geschlecht. Teil ihrer künstlerischen Strategie ist der Entwurf einer queeren Parallelwelt, die sie in der Umdeutung kunsthistorischer und sozialer Konventionen spiegelt. Hierfür macht sich Minoliti die geometrische Formensprache der klassischen Moderne zunutze: Einst Träger utopischer Lebensentwürfe wird sie zur Quelle eines fröhlich feministischen Projekts.

Ihre Ausstellung „Coven“ (dt. Hexenzirkel) kombiniert digitale Prints sowie ein Video vor einem eigens für den Studioraum entworfenen Wandbild, das die Prinzipien musealer Präsentation durch das anspielungsreiche Deutungssystem der Künstlerin ersetzt. Ein Spiel ästhetischer und populärkultureller Zeichen, von Medien- und Formzitaten nimmt seinen Lauf.

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12.05.2018
Schirin Kretschmann

Die ortsbezogenen Arbeiten von Schirin Kretschmann bestechen durch ihre Präsenz. In ihren »installativen Malereien« siebt sie etwa große Flächen aus leuchtendem Pigment über abgebaute Elemente der Architektur oder platziert gefärbtes Speiseeis im Ausstellungsraum, das sich im Vorgang des Schmelzens und Wiederantrocknens subtil mit der Umgebung verbindet. Der prozessuale Charakter eines jeden Werkes entwickelt sich zumeist erst nach der vermeintlichen Fertigstellung.

Im Studioraum realisiert die Künstlerin eine Arbeit mit schwarzem Lederfett. Als synästhetisches Erlebnis konstituiert sich diese Intervention aus der Spannung zwischen den Eigenschaften des Materials und der Spezifik des Ausstellungsraums.

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17.03.2018
Sarah Ancelle Schönfeld

Die Veröffentlichung eines Forschungsbeitrags, demzufolge die Gensequenz von Kopffüßern (Kraken, Tintenfische und Kalmare) eine auffällige Ausprägung von Genen enthält, die sonst nur bei höheren Wirbeltieren auftreten, sorgte kürzlich für Wirbel in der wissenschaftlichen Community. Durch die isolierte Ausformung dieser Gene, verfügen Kopffüßer über knapp 33.000 mehr Proteincodierungsanweisungen als Menschen. Die Forscher fanden keine evolutionäre Erklärung für diese extreme genetische Komplexität und schlossen ihre Ausführungen daher mit dem nicht ganz ernst gemeinten Fazit, es müsse sich bei Kopffüßern um Aliens handeln. Leserschaft und Öffentlichkeit nahmen diese metaphorische Aussage wörtlich: Oktopusse sind fremdartige Wesen aus einer anderen Welt! Das amüsante Mißverständnis führte zu einem pokulturellen Hype. Doch auch wenn Kopffüßer aller Wahrscheinlichkeit nach keine Aliens sind – wäre es nicht ungemein interessant, sich die Welt vorzustellen, aus der sie bzw. ihre genetische Ausstattung stammten?

Das Sprachmedium der Kopffüßer ist Öl, in dem Botschaften aufgelöst sind. Die bekannte „Tinte“, die diese Tiere ausstoßen und die bisher als chemisches Alarmsignal galt, das vor nahenden Feinden warnen soll, ist in Wirklichkeit eine Wolke aus codierten Sprachbotschaften. So weit, so unspektakulär. Natürlich nutzen Oktopusse Tinte, um mit ihren Artgenossen zu kommunizieren. Doch das bedeutet auch, dass man sich die Oberfläche eines Planeten, auf dem diese Wesen die vorherrschende Lebensform sind, als tintige, ölige und trübe Wolke vorstellen kann. Andere, bisher unbekannte Spezies müssten sich an diese Umgebung anpassen und sich darin weiterentwickeln. Wo unsere Welt windig und feucht scheint, wäre ihre glitschig und träge. Die Signaldichte innerhalb dieser glitschigen „Wolke“, übertragen durch Steroide – bestimmte, übertragbare Codes und Befehle in Form von löslichen Fetten, auch bekannt als Hormone – entspräche der eines elektromagnetischen Sturms aus sämtlichen Radio- und Fernsehübertragungen des vergangenen Jahrhunderts. Es wäre eine Welt der ölgebundenen Daten-Clouds, in der Informationen nicht immateriell codiert wären, sondern als dreidimensionale, zähflüssige Materie existierten.

Damit kommen wir zur zweiten und nicht minder faszinierenden Beobachtung: Kopffüßer sind nicht nur in der Lage, diese Hormonwolken zu verstehen, wie Menschen einen Satz in ihrer Sprache verstehen. Die soziale Funktion ihrer linguistischen Nervenbahnen ist außerdem direkt mit den Genen verbunden, die für die Erzeugung von Geruchsstoffen zuständig sind. Dies legt den Schluss nahe, dass Kopffüßer auf ihre stoffliche Sprache antworten, in dem sie einen Duft verströmen. Bei höheren, intelligenten Lebensformen dient Sprache über die Kommunikation von Sachverhalten hinaus als gesellschaftliches Produktionsmittel, das interpretiert, neu interpretiert und zur Ausgangsbasis von etwas anderem werden kann, beispielsweise einem Gesetz, Kunstwerk, Gebäude oder einer Mahlzeit. Diese nicht- oder vielleicht eher post-sprachlichen Faktoren gilt es zu beachten, wenn man sich einen Planeten der Kopffüßer vorzustellen versucht. Oktopusse nutzen also Duftstoffe als Bau-, Gestaltungs- und Handlungsmedium. Mit ihrer hochentwickelten Fähigkeit, Duftstoffe zu erzeugen und auszubilden, erschaffen sie „Erfahrungsräume“ – ein Konzept, das in etwa mit der menschlichen Architektur vergleichbar ist. Im tentakelartigen Kopffüßer-Universum aus ölig-tintigen Flüssigbotschaften, gleitenden Fangarmen, wechselfarbiger Haut und flüchtigem Formwandeln ist es nur logisch, dass diese Räume oder Gebäude ebenfalls veränderlich und beweglich sind. Und was entspräche dem Oktopus-Charakter mehr, als Kunst, Städte und eine ganze Welt aus Duft, einem vergänglichen Hauch von Geruch zu erschaffen? Schließlich ist der Geruchssinn, der uns Menschen abstrakt, weil scheinbar materielos erscheint, doch untrennbar mit Gedächtnis und Sprache verbunden und wesentlich am Wachrufen von Raum- und Sinneserinnerungen beteiligt. Die Kopffüßer in ihrer Fremdartigkeit haben genau das verstanden.

Auszug aus „Octopus Oracle“, Ashkan Sephavand über Sarah Ancelle Schönfelds „Alien Linguistic Lab“, übersetzt von Julia Ritter

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20.01.2018
Ana Navas
Die Werke von Ana Navas (*1984 in Quito, Ecuador) spielen mit dem Zeitgeist. Durch die Aneignung profaner Formen untersucht die Künsterin das Verhältnis zwischen Skulptur und Design, Kunst und Alltag.

Für ihre Ausstellung im Studioraum 45cbm entwickelt Ana Navas neue Arbeiten, die sie mit bereits bestehenden Werken zu einem installativen Arrangement kombiniert. Ein abgeschnittener, langer Zopf bildet den Ausgangspunkt für die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Souvenir.

Verbreitete Arten persönlicher Erinnerungsstücke wie das mit dem Namen versehene Reiskorn bis hin zu Trägern eines kollektiven Gedächtnisses werden als Prototypen sozialer Rituale und gesellschaftlicher Erinnerungskultur befragt und mit einem Augenzwinkern in eine neue Form übersetzt.

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25.11.2017
Eva Gentner und Adrian Nagel

Eva Gentner und Adrian Nagel

Förderpreisträger für Bildende Kunst der Stiftung für Fruchtmalerei und Skulptur – Am Anfang war der Apfel

Zentral für die Installation im Studioraum 45cbm ist ein großer Zementteppich. Die Oberfläche erinnert mit ihren feinen Falten und Rissen an natürliche Gesteinsformationen. Durch das Darübergehen des Betrachters bricht und verändert sich die Struktur. Im Loop läuft eine Komposition aus leisen subtilen Sounds, die sich durch die Bewegung des Besuchers wandelt. So entsteht ein begehbarer Klangteppich, der schlussendlich den gesamten Raum einnimmt.

Eva Gentner (*1992, Ellwangen) lebt und arbeitet in Mannheim und Heidelberg. Sie studierte 2012-2017 Bildende Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. Helmut Dorner. Adrian Nagel (*1990, Offenbach am Main) studierte in Dresden, Basel und Freiburg Komposition u. a. bei Mark Andre und Caspar Johannes Walter.

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