Begleitendes Programm zu
Nina Canell

Sommerdialoge Baden-Baden

18:30 Uhr Kurzführung durch die Ausstellung
19:30 Erlaubt ist, was sich ziemt?
Überlegungen zur Kunstfreiheit in Zeiten politischer Gereiztheit

Die Geschichte der Moderne lässt sich auch als eine Geschichte der fortschreitenden Kunstbefreiung erzählen. Fast immer waren es konservative Kreise, die gegen ein anstößiges Kunstwerk Sturm liefen. Spätestens seit der MeToo-Debatte ist jedoch just das linksliberale Milieu, dem die Kunstfreiheit stets als hohes Gut galt, bereit, Kunstwerke zu skandalisieren und zu verbannen, wenn diese von Frauen oder Angehörigen diskriminierter Minderheiten als verletzend empfunden werden. Gleichzeitig rüstet die politische Gegenseite auf, wie der Fall des Thüringer Staatsanwalts belegt, der gegen eine Aktionskünstlergruppe wegen des Verdachts auf „Bildung einer kriminellen Vereinigung“ ermitteln ließ.
Es scheint, dass die Kunstfreiheit heute von zwei Seiten bedroht ist. Was erzählt diese Eskalation über das veränderte Verständnis von Kunst und ihrer gesellschaftlichen Funktion? Und was bedeuten die enger werdenden Räume für Kunst und Künstler, für Publikum und Öffentlichkeit?
Eintritt: 15 € (inklusive Freigetränk)

Montag
Geschlossen
Dienstag
10–18 Uhr
Mittwoch
10–18 Uhr
Donnerstag
10–18 Uhr
Freitag
10–18 Uhr
Samstag
10–18 Uhr
Sonntag
10–18 Uhr
Preise
Erwachsene
7 Euro
Ermäßigt
5 Euro
Schüler*innen
3 Euro
Familie
11 Euro
Alle Preise
Adresse

Staatliche Kunsthalle Baden-Baden
Lichtentaler Allee 8 a
76530 Baden-Baden

Kontakt

T +49 7221 30076-400
F +49 7221 30076-500
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