Nina Canell

Muscle Memory
6.7.2019–20.10.2019

Shedding Sheaths, 2016, Gefundene Glasfaserkabelmäntel, Foto: Robin Watkins
Reflexologies, 2018, Pneumatische Druckprüfmaschine, Echtzeitsteuerung, synthetischer Gummi, Festplatte, Kompressor, Luft, Schläuche, Kabel, Aluminium, Installationsansicht Kunstmuseum St. Gallen, 2018, Foto: Sebastian Stadler
Polyethylene Feels, 2019, Kupferpartikel, Polyethylen, statische Elektrizität, Holz, Foto: Andrea Rossetti
Muscle Memory, 2019, Leitungsrohr, Muschel, Foto: Andrea Rossetti
Flexions, 2016, Formgedächtnisdraht, Gleichstromgeneratoren, Funktionsgeneratoren, Lautsprecher, Kabel, Näherungssensoren, Installationsansicht Le Crédac, Paris, Foto: Nick Ash
Energy Budget, 2017-2018, 4k Video, Filmstill 2019
Cucumbery, 2018, Prozessoren, Foto: Nick Ash
Cucumbery, 2018, Synthetische Gurkenscheibe, Hauptprozessor, Foto: Nick Ash
Nina Canell, Brief Syllable (Tripled) 2018 Subsea signalling cable, concrete, steel 116 x 11.5 x 11.5 cm Courtesy the artist and Galerie Barbara Wien Photo by Nick Ash

Die schwedische Künstlerin Nina Canell (*1979 in Växjö, Schweden) interessiert sich in ihrer künstlerischen Arbeit für die häufig verborgenen Prozesse, die unser Leben heute bestimmen. Ihre künstlerische Praxis dreht sich nicht um das fertige Kunstwerk. Vielmehr interessiert sie sich für die vorläufigen, überraschenden und unerschöpflichen Prozesse der Materialien, die sie verwendet.

Nina Canell hat ein ganzes Spektrum verschiedener Materialien – von synthetischen bis zu organischen – entwickelt, um ein eigenes, skulpturales Zeichensystem zu entwickeln. Objekte und Energie korrelieren in einer Beziehungssyntax, die visuelle Hierarchien auflöst und unsere Welt durch Prozess und Vermittlung verdichtet. Canell ist der Überzeugung, dass es keine Vermittlung gibt, die ohne Verlust stattfindet, weder zwischen festen Objekten noch zwischen Lebendigem – ein Ergebnis basiert niemals auf der unverfälschten Übertragung der ursprünglichen Quelle. Die Vermittlung ist vielmehr bestimmt durch die Entfernung, die zurückgelegt wurde, durch die Dinge, mit denen sie in Kontakt kam, die sie reflektiert oder nicht reflektiert.

Kuratiert von Hendrik Bündge

Nina Canell (*1979 in Växjö, Schweden) studierte in Dublin, Irland. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Sie nahm an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen teil, u.a. im Nordischen Pavillon auf der Biennale von Venedig (2017), im Museo Tamayao, Mexico City (2017), im Moderna Museet, Stockholm (2014), im Hamburger Bahnhof Museum für Gegenwart, Berlin (2017). Zuletzt waren ihre Werke in einer internationalen Kooperationsausstellung im Centre d’art contemporain d’Ivry – Le Crédac, Ivry-surSeine, Frankreich, dem S.M.A.K. (Stedelijk Museum voor Actuele Kunst) Ghent, Belgien und dem Kunstmuseum St. Gallen, Schweiz, zu sehen.

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