Programm

17.07.2021
SAVE THE DATE – AUSTELLUNG

SAVE THE DATE!

State and Nature

Ausstellung

Eröffnung am 16. Juli 2021

17. Juli – 31. Oktober 2021

State and Nature wird kuratiert von Çağla İlk und Misal Adnan Yıldız mit Hendrik Bündge und Benedikt Seerieder.

Die Ausstellungen und Projekte der Kunsthalle Baden-Baden im Rahmen von State and Nature werden gefördert durch:

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.
Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Zu Ihrem und unserem Schutz bitten wir Sie, sich vor jedem Ausstellungsbesuch über die aktuellen Hygiene- und Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit COVID-19 zu informieren.

Begleitend zu …

12.05.2021
Prelude – DAF (Dynamic Acoustic Research) – U-

DAF (Dynamic Acoustic Research) – U-
Light and sound installation in Lichtentaler Allee park

The collective DAF (Dynamic Acoustic Research), which understands itself as an unconfined community that has evolved under the mentorship of Jan St. Werner at the Academy of Fine Arts Nuremberg, approaches the audience both acoustically and visually with its work from the series U- (2021). The backlit sign with a white U on a blue background installed in the park at Lichtentaler Allee is surrounded by noises reminiscent of the soundscapes of underground transportation systems: a rhythmic thumping, a heavy grinding, interspersed with bright ringing. The spontaneously adaptive transformation of the site through its connection to a symbolic network undermines the absolute unconditionality of reality. The work opens the space for real and imaginary possibilities and the places and non-places in which they connect.

 

Begleitend zu …

12.05.2021
Preludes – U-

Im Park an der Lichtentaler Allee

Das Kollektiv DAF (Dynamische Akustische Forschung), das sich als entgrenzende Gemeinschaft versteht und lange unter der Mentorenschaft von Jan St. Werner an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg gewachsen ist, nähert sich mit seiner Arbeit aus der Serie U- (2021) dem Publikum sowohl akustisch als auch visuell. Um das in der Parkanlage an der Lichtentaler Allee installierte hinterleuchtete Schild mit weißem U auf blauem Grund erklingen Geräusche, die an die Klangwelten unterirdischer Transportsysteme erinnern: ein rhythmisches Pochen, ein schweres Schleifen, durchsetzt von hellem Klingeln. Die spontan-adaptive Transformation des Ortes durch die Anbindung an ein symbolisches Netzwerk untertunnelt die absolute Bedingungslosigkeit der Realität. Sie öffnet den Raum für reale und imaginäre Möglichkeiten und stellt die Frage nach Orten und Nicht-Orten, die durch sie verbunden werden.

Begleitend zu …

12.05.2021
Jan St. Werner – Encourage The Stream

Ab 12.05.2021 bis 31.10.2021 im öffentlichen Raum

Die Soundinstallation Encourage The Stream (2021) von Jan St. Werner, der einen Hälfte der elektronischen Musikgruppe Mouse on Mars, fungiert als akustische Verstärkung des Flusses Oos, der durch den Park als Herzstück von Baden-Baden fließt und dessen Natur prägt. In dem Versuch, mit der Oos zu kommunizieren, platziert Werner ein Mikrofon knapp über dem Wasser und transportiert das Rauschen des Flusses durch Lautsprecher über das Flussufer hinaus in den Park in Richtung der Kunsthalle. Werner schafft anhand dieses Verfahrens die Möglichkeit, die Oos auf verschiedenen Frequenzen des Klangs (akustisch) zu erforschen/wahrzunehmen und neue Raumbeziehungen herzustellen. Durch den aktiven Akt des Zuhörens entsteht ein Wahrnehmungserlebnis von Distanz und Nähe. In dem Moment, wenn sich diese beiden Ebenen akustisch miteinander vermischen, wird eine Verbindung geschaffen, die über das Zuhören hinaus, kognitive Prozesse anstößt und das Sehen mitverändert. Das akustische Überwinden von Raum und Zeit steht in dieser Arbeit auch für das sich einlassen auf die Kräfte der Natur. Es ist daher kein Zufall, dass das erste groß angelegte Kunstwerk im öffentlichen Raum, das von Çağla İlk und Misal Adnan Yıldız für ihre Amtszeit in Auftrag gegeben wurde, ein Einzelprojekt einer experimentellen, künstlerischen Praxis ist, die die Bereiche visuelle Kunst und Klang zusammenführt.

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12.05.2021
Sunette L. Viljoen & Egemen Demirci – Exclusive Incline

Skulpturale Installation im Stadtraum Baden-Badens

In ihrer kollaborativen Arbeit Exclusive Incline (2020) nehmen sich Sunette L. Viljoen und Egemen Demirci den Objekteigenschaften einer Markise an, um Fragestellungen zu konzeptuellen Grenzen von Abstraktion, Raum und Ausstellungspraktiken zu thematisieren. Die Zusammenarbeit an diesem Projekt begannen die beiden Künstler*innen in Berlin und übertragen nun das Konzept in den Stadtraum Baden-Badens, den sie hierfür eingehend beobachtet haben. Die eigens für Baden-Baden entworfene, minimalistisch-farbintensiv gestaltete Markise schafft durch ihre ungewöhnlichen Maße einen privaten Raum in der Öffentlichkeit. . Nähert man sich, so offenbart die Markise im Siebdruckverfahren eingeschriebene Sätze wie “Guilt carries the deed”. Das Objekt wird so zur Metapher für das gesellschaftlich-politische Abwenden von Schuldfragen und der damit einhergehenden Überheblichkeit der Täter*innenrolle. Die Arbeit von Viljoen und Demirci lädt das Publikum dazu ein, innerhalb dieses privat-öffentlichen Raums über die Motivationen im persönlichen und öffentlichen Leben nachzudenken, die einen ähnlichen Weg gehen und eigene Bedürfnisse und Räume schaffen.

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12.05.2021
DAF (Dynamische Akustische Forschung)- U-

Licht- und Soundinstallation im Park an der Lichtentaler Allee

Das Kollektiv DAF (Dynamische Akustische Forschung), das sich als entgrenzende Gemeinschaft versteht und lange unter der Mentorenschaft von Jan St. Werner an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg gewachsen ist, nähert sich mit seiner Arbeit aus der Serie U- (2021) dem Publikum sowohl akustisch als auch visuell. Um das in der Parkanlage an der Lichtentaler Allee installierte hinterleuchtete Schild mit weißem U auf blauem Grund erklingen Geräusche, die an die Klangwelten unterirdischer Transportsysteme erinnern: ein rhythmisches Pochen, ein schweres Schleifen, durchsetzt von hellem Klingeln. Die spontan-adaptive Transformation des Ortes durch die Anbindung an ein symbolisches Netzwerk untertunnelt die absolute Bedingungslosigkeit der Realität. Sie öffnet den Raum für reale und imaginäre Möglichkeiten und stellt die Frage nach Orten und Nicht-Orten, die durch sie verbunden werden.

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12.05.2021
Prelude – Jan St. Werner – Encourage The Stream

Soundinstallation im Park an der Lichtentaler Allee

Die Soundinstallation Encourage The Stream (2021) von Jan St. Werner, der einen Hälfte der elektronischen Musikgruppe Mouse on Mars, fungiert als akustische Verstärkung des Flusses Oos, der durch den Park als Herzstück von Baden-Baden fließt und dessen Natur prägt. In dem Versuch, mit der Oos zu kommunizieren, platziert Werner ein Mikrofon knapp über dem Wasser und transportiert das Rauschen des Flusses durch Lautsprecher über das Flussufer hinaus in den Park in Richtung der Kunsthalle. Werner schafft anhand dieses Verfahrens die Möglichkeit, die Oos auf verschiedenen Frequenzen des Klangs (akustisch) zu erforschen/wahrzunehmen und neue Raumbeziehungen herzustellen. Durch den aktiven Akt des Zuhörens entsteht ein Wahrnehmungserlebnis von Distanz und Nähe. In dem Moment, wenn sich diese beiden Ebenen akustisch miteinander vermischen, wird eine Verbindung geschaffen, die über das Zuhören hinaus, kognitive Prozesse anstößt und das Sehen mitverändert. Das akustische Überwinden von Raum und Zeit steht in dieser Arbeit auch für das sich einlassen auf die Kräfte der Natur. Es ist daher kein Zufall, dass das erste groß angelegte Kunstwerk im öffentlichen Raum, das von Çağla İlk und Misal Adnan Yıldız für ihre Amtszeit in Auftrag gegeben wurde, ein Einzelprojekt einer experimentellen, künstlerischen Praxis ist, die die Bereiche visuelle Kunst und Klang zusammenführt.

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30.03.2021
Yael Bartana – Resurrection I–II

Den Auftakt der Preludes macht die Künstlerin Yael Bartana mit ihrer fotografischen Arbeit Resurrection I–II (2020), die an mehreren Orten der Stadt auf Plakatwänden gezeigt wird. Darin berührt Bartana Fragen der kulturellen Dominanz des öffentlichen Raums sowie identitärer Zuschreibung und Zugehörigkeit ebenso wie die mediale und künstlerische Aneignung von bildlichen Schemata. Die Fotografien zeigen die Künstlerin mit halb verhülltem Gesicht und einem lebenden Hasen auf dem Arm, eine gezielt Anspielung auf die symbolgeladenen Performances von Joseph Beuys. Im Jahr von Beuys’ 100. Geburtstag stellt Bartanas visuelle Neuinterpretation, wie sie sagt, die „andächtige und priesterliche Natur der Kunstwelt sowie die Autorität des traditionell männlichen Künstlertypus“ infrage.

 Resurrection I–II entstand im Herbst 2020 in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden während der jüdischen Feiertage Jamim Noraim, die zehn Tage der Ehrfurcht zwischen Rosch HaSchana (Jüdisches Neujahr) und Jom Kippur (Tag der Versöhnung), die das vergangene Jahr abschließen und den Weg für einen Neuanfang ebnen. In den Wochen um das christliche Osterfest, das ebenfalls den Neuanfang zelebriert, erzeugt Bartanas düstere Fotografie im frühlingshaften Stadtraum Baden-Badens eine kontrastreiche Spannung.

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30.03.2021
State and Nature

Unser Programm State and Nature beginnt mit Preludes im öffentlichen Raum.

Eröffnung am 12. Mai

30.03.-31.10.2021

Sie finden die Preludes auf unserer digitalen Stadtkarte. Bitte klicken Sie hier (externer Link).

Die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden freut sich, im Rahmen von State and Nature vier neue künstlerische Arbeiten von Yael Bartana, Jan St. Werner, DAF (Dynamische Akustische Forschung) sowie Sunette L. Viljoen und Egemen Demirci für den öffentlichen Stadtraum anzukündigen.

Das Jahresprogramm State and Nature verhandelt das Verständnis von institutioneller Identität als „staatlich“ und Natur als Ressource, um Politiken der Repräsentation, Selbst- und Fremdzuschreibungen, sowie soziale und ökonomischen Infrastrukturen neu zu bewerten. Dabei geht das Programm von State and Nature von der direkten Umgebung der Institution aus, wie etwa der Parklandschaft der Lichtentaler Alle und vielen weiteren belebten Orten der Stadt.

Bevor im Juni 2021 die gleichnamige große Ausstellung eröffnet, startet das Programm in den Frühlingsmonaten mit vier Arbeiten im öffentlichen Raum, den sogenannten Preludes, und setzt damit spielerisch subversive Akzente und Kontraste. Die künstlerischen Arbeiten beziehen sich auf unterschiedliche sinnliche und mediale Verfahren wie Fotografie, Objekt- und Soundinstallation. Sie stellen eine vielschichtige und nuancierte Verbindung zu ihrer jeweiligen Umgebung her und sind für das Publikum in der aktuellen Situation der Pandemie unter freiem Himmel erlebbar.

Ab 30.03. bis 28.06. im öffentlichen Raum:

Yael Bartana – Resurrection I–II

Plakataktion

Den Auftakt macht die Künstlerin Yael Bartana mit ihrer fotografischen Arbeit Resurrection I–II (2020), die an mehreren Orten der Stadt auf Plakatwänden gezeigt wird. Darin berührt Bartana Fragen der kulturellen Dominanz des öffentlichen Raums sowie identitärer Zuschreibung und Zugehörigkeit ebenso wie die mediale und künstlerische Aneignung von bildlichen Schemata. Die Fotografien zeigen die Künstlerin mit halb verhülltem Gesicht und einem lebenden Hasen auf dem Arm, eine gezielt Anspielung auf die symbolgeladenen Performances von Joseph Beuys. Im Jahr von Beuys’ 100. Geburtstag stellt Bartanas visuelle Neuinterpretation, wie sie sagt, die „andächtige und priesterliche Natur der Kunstwelt sowie die Autorität des traditionell männlichen Künstlertypus“ infrage.

 Resurrection I–II entstand im Herbst 2020 in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden während der jüdischen Feiertage Jamim Noraim, die zehn Tage der Ehrfurcht zwischen Rosch HaSchana (Jüdisches Neujahr) und Jom Kippur (Tag der Versöhnung), die das vergangene Jahr abschließen und den Weg für einen Neuanfang ebnen. In den Wochen um das christliche Osterfest, das ebenfalls den Neuanfang zelebriert, erzeugt Bartanas düstere Fotografie im frühlingshaften Stadtraum Baden-Badens eine kontrastreiche Spannung.

Ab 12.05.2021 bis 31.10.2021 im öffentlichen Raum

Jan St. Werner – Encourage The Stream

Soundinstallation im Park an der Lichtentaler Allee

Die Soundinstallation Encourage The Stream (2021) von Jan St. Werner, der einen Hälfte der elektronischen Musikgruppe Mouse on Mars, fungiert als akustische Verstärkung des Flusses Oos, der durch den Park als Herzstück von Baden-Baden fließt und dessen Natur prägt. In dem Versuch, mit der Oos zu kommunizieren, platziert Werner ein Mikrofon knapp über dem Wasser und transportiert das Rauschen des Flusses durch Lautsprecher über das Flussufer hinaus in den Park in Richtung der Kunsthalle. Werner schafft anhand dieses Verfahrens die Möglichkeit, die Oos auf verschiedenen Frequenzen des Klangs (akustisch) zu erforschen/wahrzunehmen und neue Raumbeziehungen herzustellen. Durch den aktiven Akt des Zuhörens entsteht ein Wahrnehmungserlebnis von Distanz und Nähe. In dem Moment, wenn sich diese beiden Ebenen akustisch miteinander vermischen, wird eine Verbindung geschaffen, die über das Zuhören hinaus, kognitive Prozesse anstößt und das Sehen mitverändert. Das akustische Überwinden von Raum und Zeit steht in dieser Arbeit auch für das sich einlassen auf die Kräfte der Natur. Es ist daher kein Zufall, dass das erste groß angelegte Kunstwerk im öffentlichen Raum, das von Çağla İlk und Misal Adnan Yıldız für ihre Amtszeit in Auftrag gegeben wurde, ein Einzelprojekt einer experimentellen, künstlerischen Praxis ist, die die Bereiche visuelle Kunst und Klang zusammenführt.

DAF (Dynamische Akustische Forschung)- U-
Licht- und Soundinstallation im Park an der Lichtentaler Allee

Das Kollektiv DAF (Dynamische Akustische Forschung), das sich als entgrenzende Gemeinschaft versteht und lange unter der Mentorenschaft von Jan St. Werner an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg gewachsen ist, nähert sich mit seiner Arbeit aus der Serie U- (2021) dem Publikum sowohl akustisch als auch visuell. Um das in der Parkanlage an der Lichtentaler Allee installierte hinterleuchtete Schild mit weißem U auf blauem Grund erklingen Geräusche, die an die Klangwelten unterirdischer Transportsysteme erinnern: ein rhythmisches Pochen, ein schweres Schleifen, durchsetzt von hellem Klingeln. Die spontan-adaptive Transformation des Ortes durch die Anbindung an ein symbolisches Netzwerk untertunnelt die absolute Bedingungslosigkeit der Realität. Sie öffnet den Raum für reale und imaginäre Möglichkeiten und stellt die Frage nach Orten und Nicht-Orten, die durch sie verbunden werden.

Sunette L. Viljoen & Egemen Demirci – Exclusive Incline
Skulpturale Installation im Stadtraum Baden-Badens

In ihrer kollaborativen Arbeit Exclusive Incline (2020) nehmen sich Sunette L. Viljoen und Egemen Demirci den Objekteigenschaften einer Markise an, um Fragestellungen zu konzeptuellen Grenzen von Abstraktion, Raum und Ausstellungspraktiken zu thematisieren. Die Zusammenarbeit an diesem Projekt begannen die beiden Künstler*innen in Berlin und übertragen nun das Konzept in den Stadtraum Baden-Badens, den sie hierfür eingehend beobachtet haben. Die eigens für Baden-Baden entworfene, minimalistisch-farbintensiv gestaltete Markise schafft durch ihre ungewöhnlichen Maße einen privaten Raum in der Öffentlichkeit. . Nähert man sich, so offenbart die Markise im Siebdruckverfahren eingeschriebene Sätze wie “Guilt carries the deed”. Das Objekt wird so zur Metapher für das gesellschaftlich-politische Abwenden von Schuldfragen und der damit einhergehenden Überheblichkeit der Täter*innenrolle. Die Arbeit von Viljoen und Demirci lädt das Publikum dazu ein, innerhalb dieses privat-öffentlichen Raums über die Motivationen im persönlichen und öffentlichen Leben nachzudenken, die einen ähnlichen Weg gehen und eigene Bedürfnisse und Räume schaffen.

Die Standorte der Preludes werden anhand einer Stadtkarte auf der Webseite der Kunsthalle Baden-Baden zeitnah bekannt gegeben.

 

Save the Date:

State and Nature

Ausstellung 17.07. – 31.10.2021

15. Juli Pressekonferenz, 10 – 11 Uhr

16. Juli Ausstellungseröffnung

State and Nature wird kuratiert von Çağla İlk und Misal Adnan Yıldız mit Hendrik Bündge und Benedikt Seerieder.

Die Ausstellungen und Projekte der Kunsthalle Baden-Baden im Rahmen von State and Nature werden gefördert durch:

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.
Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Zu Ihrem und unserem Schutz bitten wir Sie, sich vor jedem Ausstellungsbesuch über die aktuellen Hygiene- und Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit COVID-19 zu informieren.

Begleitend zu …

10.12.2020
Momentous Editions
Die volle Liste der Editionen finden Sie in der folgenden PDF-Datei: Momentous Editions Catalogue

 

 

Nummeriert & Signiert

von Çağla İlk und Misal Adnan Yıldız

Warum „Momentous“? Die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden gibt seit den 1990er-Jahren Editionen heraus. Um den Besucher*innen, dem Publikum sowie verschiedenen Gemeinschaften etwas der jeweiligen Zeit Entsprechendes anzubieten, hat die Kunsthalle mit zahlreichen Künstler*innen zusammengearbeitet.

Es heißt: „Jede Sammlerin/jeder Sammler sammelt sich selbst.“ Dem möchten wir hinzufügen, dass jede Edition auch die Gelegenheit bietet, den Zeitgeist einzufangen. Im Rahmen der strukturellen Veränderungen, die wir an der Kunsthalle seit Beginn unserer Berufung angestoßen haben, wollen wir die Editionen vor dem Hintergrund der besonderen Herausforderungen unserer Zeit neu überdenken.

Wir präsentieren eine neue Reihe künstlerischer Editionen, um zum Einen die Verluste aus dem Kartenverkauf während der Pandemie auszugleichen, und zum Anderen, um eine neue Art des Sammelns, des Bewahrens und der Auseinandersetzung mit künstlerischer Forschung und Produktion in Gang zu setzen.

Durch die Editionen soll mit der besonderen Gelegenheit zu Gesprächen, Atelierbesuchen, Auftragsarbeiten und Recherchen zu weiteren Produktionsmöglichkeiten gerade das zugänglich gemacht werden, was während der Covid-19-Pandemie nicht auf dem Kunstmarkt zu finden ist. Wir möchten mit einem neuen Profil und einer neuen Generation von Sammler*innen in Kontakt treten, die daran interessiert sind, an den Prozessen der Künstler*innen in der Zeit nach Covid-19 teilzuhaben.

Mit Momentous Editions möchten wir die Aushandlungsprozesse zwischen der Institution und den Künstler*innen, ausgehend von den Notwendigkeiten unserer Zeit – dazu gehören Solidarität, gemeinschaftliches Denken und das Bilden von Strukturen zur gegenseitigen Unterstützung – neu ausrichten. Die Editionen können von Mitgliedern unseres Netzwerks erworben werden und denjenigen, die sich mit der Forschungsarbeit und der inhaltlichen Entwicklung der Kunsthalle intensiver beschäftigen möchten, als Einstieg dienen. Jede Edition ist nummeriert und mit Liebe, Hoffnung und Leidenschaft signiert. Momentous Editions beginnen bei 300,00 € und richten sich an ein breites Spektrum unterschiedlicher Interessen und Motivationen.

Wir danken Yael Bartana, Mehtap Baydu, Egemen Demirci und Assaf Kimmel, die sich mit ihren Erfahrungen aus ihrer künstlerischen Praxis in Deutschland aktiv in die Diskussionen zur Imagination einer zukünftigen Kunsthalle eingebracht haben. Zur Unterstützung der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden stellen sie aktuelle Editionen aus ihrer Arbeit vor.

Begleitend zu …

Montag
Geschlossen
Dienstag
10–18 Uhr
Mittwoch
10–18 Uhr
Donnerstag
10–18 Uhr
Freitag
10–18 Uhr
Samstag
10–18 Uhr
Sonntag
10–18 Uhr
Preise
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7 Euro
Ermäßigt
5 Euro
Schüler*innen
3 Euro
Familie
11 Euro
Alle Preise
Adresse

Staatliche Kunsthalle Baden-Baden
Lichtentaler Allee 8 a
76530 Baden-Baden

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